Familienbetrieb mit
HORITSCHONt!

Das Weingut

Im Jahr 2002 haben wir, Judit und Johannes Bader, den Weinbaubetrieb von einem Onkel der Familie übernommen. Die Adresse ist bereits seit über siebzig Jahren bekannt für die Produktion edler Rebensäfte. In historischen Unterlagen der Familie finden sich Hinweise auf die Weinproduktion, die viele Jahrzehnte zurückreicht. Aktuell bewirtschaften wir 6 Hektar Rebfläche, wobei das Hauptaugenmerk auf der Produktion von hochklassigem Blaufränkisch liegt.

Auch Weißweine werden in unserem Familienbetrieb mit viel Liebe produziert. Juniorchef Patrik, der seine Ausbildung an der HBLA Klosterneuburg absolviert, bringt frischen Wind in das Unternehmen. Seine Ideen und Kreationen sowie sein ausgezeichnetes Verständnis für Qualität und Vinifikation sind wesentliche Säulen für die Zukunft des Betriebs.

Verkostungen

Kosten Sie sich durch unser Sortiment!

Bei unseren Weinverkostungen im Weingut erfahren Sie mehr über unsere Lagen, die Reben und unsere Vinifikation. Verkosten Sie frisch abgefüllte Jungweine, Schätze im Fass oder unsere anderen Highlights. Sortenbeschreibungen helfen auch „Nicht-Weinkennern“ bei der Verkostung, und ein kleines Bewertungsfeld ermöglicht es Ihnen, Ihre Lieblingsweine zu markieren.

Ein anschließender Kauf der Weine kann einfach über unsere Bankomat- oder Kreditkartenkasse abgewickelt werden. Der Wein wird verpackt und kann sofort mitgenommen werden.

Tipp für Gruppen

Eine Kombination aus Weinverkostung und einem Besuch mit Schlemmerei in unserer Buschenschank können wir Ihnen nur empfehlen.

Prost und guten Appetit wünschen wir Ihnen!

Ihre Familie Bader – Bis bald in Horitschon!

Böden & Lagen

Guter Wein braucht besten Boden, davon haben wir in Horitschon ausreichend.

Unsere Reben gedeihen in den Rieden Hochäcker, Dürrau und Gfanger in Horitschon, sowie den Rieden Bodigraben, Ragaberg und Geitze in Neckenmarkt, Raiding und Lackendorf. Diese tiefgründigen, lehmigen Braunerden und Pseudogleye bieten ideale Bedingungen für unsere Weine.

Hochäcker

Die Höchäcker profitieren von einer idealen Ausrichtung nach Süden und Südosten, die eine optimale Sonneneinstrahlung während der Reifeperiode gewährleistet. Die Böden sind geprägt von tiefgründigem, lehmigem Sand mit einem hohen Anteil an Schotter. Diese Zusammensetzung sorgt für eine gute Wasserdurchlässigkeit und zwingt die Reben, tief zu wurzeln, was zu komplexen und mineralischen Weinen führt. Die kühleren Nächte, bedingt durch die höhere Lage und die Nähe zum Waldgürtel, tragen zur Ausbildung einer feinen Säurestruktur und ausgeprägten Aromatik in den Trauben bei.

Dürrau

Die Dürrau profitiert von einer meist südlichen bis südwestlichen Ausrichtung, die eine intensive Sonneneinstrahlung während der warmen Sommermonate gewährleistet. Die Böden sind tiefgründig und bestehen vorwiegend aus schwerem Lehm mit eingelagertem Schotter. Diese Kombination speichert Wärme und Wasser gut, was den Reben auch in trockenen Perioden eine konstante Versorgung ermöglicht. Der hohe Lehmanteil trägt zur Kraft und Fülle der Weine bei, während der Schotter für eine gewisse Drainage sorgt und die Mineralität unterstützt.

Gfanger

Die Riede Gfanger präsentiert sich mit einer heterogenen Bodenstruktur und unterschiedlichen Hangausrichtungen. Man findet hier sowohl sonnenverwöhnte Südhänge als auch kühlere, nach Osten oder Westen ausgerichtete Parzellen. Die Böden variieren von lehmigem Sand über Löss bis hin zu schotterreichen Abschnitten mit Kalkuntergrund. Diese Vielfalt im Terroir ermöglicht es den Winzern, je nach Parzelle unterschiedliche Stilistiken des Blaufränkisch zu kultivieren und auch andere Rebsorten erfolgreich anzubauen. Die unterschiedlichen Expositionen und Bodentypen tragen zur Komplexität und Individualität der Weine bei.

Bodigraben

Der Bodigraben zeichnet sich durch seine kühle Exposition aus, oft nach Norden oder Nordosten ausgerichtet. Dies führt zu einer langsameren Reifung der Trauben und begünstigt die Ausbildung einer feinen Säurestruktur und komplexen Aromatik. Die Böden sind vielfältig, bestehen aber häufig aus lehmigem Schluff mit einem teils hohen Anteil an Kalk und Schotter. Diese Zusammensetzung sorgt für eine gute Drainage und eine interessante mineralische Note in den Weinen. Die tiefgründigen Böden ermöglichen es den Reben, auch in trockeneren Perioden ausreichend Wasser zu finden.

Ragaberg

Der Ragaberg zeichnet sich durch seine besondere geologische Beschaffenheit aus. Die Böden sind geprägt von einem hohen Anteil an Eisenoxid, der dem Boden eine rötliche Färbung verleiht. Dieser eisenhaltige Lehmboden ist oft mit Schotter und Kalk durchzogen. Diese spezielle Zusammensetzung verleiht den Weinen eine ausgeprägte Mineralität und eine besondere Würze. Die Hangausrichtung ist zumeist nach Süden bis Südosten, was eine gute Sonneneinstrahlung ermöglicht, aber die kühleren Windeinflüsse der nahen Rosalia sorgen für eine langsame und ausgewogene Reifung der Trauben.

Geitze

Die Riede Geitze präsentiert sich mit sanften Hanglagen, die meist nach Osten oder Südosten ausgerichtet sind. Dies ermöglicht eine gute Morgensonne und eine moderate Erwärmung über den Tag. Die Böden sind hier von tiefgründigem Lehm und Löss geprägt, oft durchsetzt mit sandigen Anteilen. Diese fruchtbaren Böden bieten eine gute Wasserspeicherung und Nährstoffversorgung für die Reben, was zu ausgewogenen und harmonischen Weinen führt. Die sanfte Topographie und die tiefgründigen Böden begünstigen ein gleichmäßiges Wachstum der Reben.